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Super videre, der lateinische Ursprung des Begriffs Supervision, bedeutet „von oben betrachtet, überblicken“. Der im deutschen wie auch kontinental-europäischen Sprachraum verwendete Begriff „Supervision“ ist deutlich auf psychosoziale und pädagogische Zusammenhänge, Problemhorizonte und Hintergründe gerichtet. Die Supervision lässt sich ganz allgemein als Weiterbildungs-, Beratungs- und Reflexionsverfahren für berufliche Zusammenhänge verstehen. Das vorrangige Ziel ist dabei, die Arbeitsergebnisse und Arbeitsbeziehungen zu Kollegen und Kunden, aber auch organisatorische Zusammenhänge zu verbessern. Es geht dabei um berufsbezogene Schwierigkeiten des Supervisanden im Hinblick auf seine Rolle(n) in unterschiedlichen bestehenden Beziehungsgeflechten.
Supervision ist "Hilfe zur Selbsthilfe". Es geht nicht darum, von außen Ratschläge zum richtigen Verhalten zu bekommen, sondern um die Entwicklung eigener Ziele und Lösungen. Nur diese sind tragfähig und bewähren sich in der Praxis.
Sie entdecken in der Supervision Ihre eigenen Ressourcen und können sie gezielt einsetzen. Sie steigern Ihre Kompetenz, Lösungen für schwierige Situationen zu entwickeln. Durch berufliche Reflexionen erhöhen Sie die Qualität Ihrer Arbeit. Sie behalten auch in komplexen Situationen den Überblick und treffen souverän Ihre Entscheidungen. Supervision entlastet Sie und fördert den Einsatz Ihrer Kreativität im Arbeitsalltag.
Die Supervision ist für einzelne Personen und Teams bzw. Gruppen nutzbar.
Einzelsupervision
Systemische Supervision dient der Reflexion der eigenen beruflichen Rolle innerhalb des persönlichen Arbeitskontextes. Ausgehend vom Blickwinkel des Hilfe suchenden Mitarbeiters werden Fragestellungen des beruflichen Alltags von mehreren Seiten beleuchtet.
Die Einzelsupervision unterstützt Sie …
- in
Ihrer beruflichen Weiterentwicklung
- in
der Rollenfindung bei der Übernahme neuer Aufgaben und
Funktionen oder bei diffusen Grenzen in der Organisationsstruktur
- wenn
Sie mehr Zufriedenheit und Freude im Beruf suchen
oder ganz einfach mit dem beruflichen Alltag leichter umgehen
möchten
- in
der Bearbeitung und Lösung von Konflikten mit Kollegen/innen
und Mitarbeitern/innen
- bei
der Verarbeitung von belastenden Erfahrungen aus Ihrem
Arbeitszusammenhang
- Entscheidungssicherheit
in wichtigen Fragen zu finden
- wenn
Sie etwas Neues beginnen wollen, aber noch nicht genau
wissen wie
- bei
hohem Druck, Selbstüberforderung, Vertrauensverlust und
Angst vor dem Scheitern, chronischer Überbelastung
- Krisen zu verstehen, Schwarz-Weiß-Denken aufzulösen,
Möglichkeiten durchzuspielen
- Burnout-Phänomenen
vorzubeugen und Mobbingprozesse zu
verändern
Teamsupervision
Systemische Teamsupervision
hat eine belebende, kreativitätssteigernde Wirkung auf das Beziehungsgefüge
Ihres Teams. Gleichzeitig wird die Effizienz der Zusammenarbeit erhöht.
Teamsupervision beinhaltet zwei Betrachtungsebenen:
1. Rahmenbedingungen:
Beleuchten der Organisationsstrukturen und Vernetzungen der einzelnen
Subsysteme, Analyse und Effektivierung von Arbeitsabläufen und Kommunikationswegen.
2. Fallsupervision:
Reflexion aktueller Themen aus den Arbeitszusammenhängen des Teams. Hierbei können auch individuelle Fragestellungen einzelner Teammitglieder bearbeitet werden.
Diese beiden Betrachtungsebenen können jeweils einzeln oder gemeinsam
gebucht werden.
Teamsupervision unterstützt und begleitet Sie …
- dabei,
die gemeinsame berufliche Aufgabe in den Blick zu nehmen
- in
der Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit
- im
Verstehen und Lösen von Verwicklungen und Konflikten im
Team
- bei
der Schaffung tragfähiger Formen der Aufgabenerledigung
- bei
der Klärung von Verantwortungsbereichen
- bei
der Verständigung auf gemeinsame Ziele und Arbeitsansätze
- bei
der Konzeptentwicklung
- bei
dem Aufbau oder der Neuorganisation von Organisations- und Ablaufstrukturen
- in
der Rollenklärung und Gestaltung von Arbeitsbeziehungen
- bei
der Entwicklung eines positiven Arbeitsklimas und einer
angemessenen "Streitkultur"
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